Auszug aus den Statuten

Die Katholische Männerbewegung der Diözese St. Pölten (im folgenden kurz KMB genannt) ist eine laienapostolische Vereinigung im Sinne des Artikels 20 des Konzilsdekretes über das Laienapostolat.



Sie ist eine Gliederung der Katholische Aktion und als solche eine offizielle kirchliche Einrichtung, jedoch in ihrem Wirken eigenständig. In ihrem gesellschaftspolitischen Apostolat wirkt sie in besonderer Eigenverantwortung. Sie ist dabei unabhängig von politischen Parteien und Interessensvertretungen.

Die Basisform der KMB-Gemeinschaft bilden die einzelnen Pfarrgruppen.



Die KMB beteiligt sich am gesellschaftlichen und politischen Leben,

  • durch Beobachtung und Beurteilung der Entwicklungen

  • durch die Erarbeitung von Vorschlägen und Stellungnahmen

  • durch Mitwirkung an der gesellschaftspolitischen Meinungsbildung

  • durch verantwortliches Mittragen der politischen Bildungsarbeit im katholischen Bereich

  • durch Ausnützung der demokratischen Rechte und Möglichkeiten (z.B. Wahlen etc.)

  • durch Hilfeleistung bei berechtigten Anliegen von Randgruppen und sozial Schwachen

  • durch Aktionen, welche Hilfebedürftigen in der Dritten Welt zu Gute kommen usw.

Pfarrvorstand der KMB:

  • Pfarrobmann

  • Obmann-Stellvertreter

  • Geistlicher Assistent

  • Rechnungsführer

Der Pfarrobmann und dessen Stellvertreter wird von der Männerversammlung mittels Stimmzettel auf 5 Jahre gewählt. Die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen ist erforderlich. Mindestens 1 Mitglied der KMB ist im Pfarrgemeinderat vertreten.

Die Finanzierung der Arbeit in der Pfarre erfolgt durch die Einhebung eines Mitgliedsbeitrages oder durch Veranstaltungen, Sammlungen, Spenden etc.



Leitsätze:



  • Wir leben, vertiefen und bezeugen unseren Glauben und geben ihn weiter

  • Wir bedenken und fördern die volle Entfaltung des Mannes

  • Wir fördern den partnerschaftlichen Umgang in allen Lebensbereichen, insbesondere in Ehe und Familie.

  • Zusammen mit kirchlichen – auch ökumenischen – politischen und gesellschaftlichen Gruppen übernehmen wir Mitverantwortung für die Gestaltung von Gesellschaft und Kirche.

  • Wir setzen uns für partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit ein.

Ziele:



  • Wir wollen Gemeinschaften aufbauen und pflegen, um Kirche erlebbar zu machen; eine Kirche der Toleranz, des Dialogs, der Einheit und Vielfalt.

  • Wir treten ein für soziale Gerechtigkeit, Lebens- und Entwicklungschancen aller Menschen, Solidarität und Bewahrung der Schöpfung.

  • Wir unterstützen Männer, ihr Leben nach dem Glauben auszurichten und dadurch Zeugen dieses Glaubens zu sein.

  • Wir pflegen freundschaftliche Beziehungen untereinander und suchen den Dialog mit allen gesellschaftlichen Kräften.